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Gesund zu sein und gesund zu bleiben ist für alle erstrebenswert.

Wer sich körperlich und seelisch gesund fühlt, hat Freude am Leben, ist leistungsfähig und auch belastbar. Gesundheit wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als
"Zustand des völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens" umschrieben.

Wie man dieses Idealbild jedoch erreichen kann oder soll, darüber herrscht noch Uneinigkeit. So gibt es Menschen, die nach medizinischem Verständnis ziemlich ungesund leben, indem sie keinen Sport treiben, gerne eher fettreich und süß essen, einige Pfunde zuviel auf die Waage bringen und auch dem Rauchen nicht abhold sind. Dennoch fühlen sich diese Menschen nicht krank und haben für die schweißtriefenden Jogger und die Anhänger eines knackigen Salatblattes zum Abendessen nur ein müdes Lächeln übrig. Sportliche Menschen hingegen fühlen sich unwohl, wenn sie sich einige Tage nicht körperlich betätigen können, und sie bringen ihrerseits wenig Verständnis auf für einen längeren Aufenthalt in einem verrauchten Lokal oder für ein üppiges Essen.

Zweifelsohne lebt letztgenannte Gruppe nach medizinischem Verständnis gesünder. Dennoch ist es wohl wenig erfolgversprechend, den weniger Gesundheitsbewussten dauernd mit Krankheit und verfrühtem Tod zu drohen, denn die Gesundheit zu fördern und zu erhalten soll Freude bereiten.

Jeder muss letztlich selbst entscheiden, was er für sein körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu tun bereit ist. Es gibt schließlich nicht nur eine erstrebenswerte Form der Gesundheit und auch nicht nur einen Weg, die Gesundheit zu erhalten.

Ist eine Verhaltensänderung geplant, so sind hierfür jedoch drei Voraussetzungen unumgänglich:

  • Zeit und Interesse, sich mit Fragen der eigenen Gesundheit auseinander zusetzen.

  • Kenntnis der bekannten Risikofaktoren, welche die Gesundheit schädigen können.

  • Eine Umgebung respektive Umwelt, die ein gesundes Verhalten ermöglicht.